Windows 7: Microsoft reagiert auf Schwachstelle

Über Windows 7, das Betriebssystem der neuen Generation wurden jüngst Klagen über das Sicherheitskonzept laut. In Folge dessen wird Microsoft nun aktiv und nimmt einige Nachbesserungen an der UAC (Benutzerkontenführung) vor.

John DeVaan und Steven Sinofsky kündigten diese Überarbeitung des Release Candidate von Windows 7 in einem Blogeintrag an. Laut deren Informationen soll die Benutzersteuerung künftig in einem „High Integrity Prozess“ laufen, so dass die Arbeit mit der UAC gänzlich sicherer werde. Hier werden erweiterte Rechte eingefordert und kann von Prozessen eines geringeren Integritätslevels nicht kompromittiert werden. Zudem ist man darauf bestrebt, die Veränderung UAC-Einstellungen sicherer zu machen. Nimmt der Anwender hier Veränderungen vor, soll künftig ein Bestätigungsdialog erscheinen, der angeklickt werden will, bevor etwas angommen werden kann.

Den Grund für diese nicht unerheblichen Änderungen gab der Entwickler Rafael Rivera. Gerade erst vergangene Woche wies er erstmals auf die Problematik der UAC hin und sorgte nun für die schnelle Reaktion Microsofts.

Wann Windows 7 nun in die Verkaufsregale wandert, ist weiter fraglich. Abgesehen von der UAC-Problematik, blieb Kritik bisher aus. Microsofts neues Betriebssystem ist also nach wie vor durchaus vielversprechend, so dass der Release von Windows 7 heiss erwartet wird.

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