Und wieder ein Multimedia Notebook von Aldi!

Ist dir vor kurzem auch ein Aldi Prospekt ins Haus geflattert, indem groß ein neues Multimedia Notebook offeriert wird? Das 16 Zoll Notebook wird ab dem 19. Februar in den Verkauf übergehen. Kostenpunkt 699 Euro!

Gelten viele Angebote entweder für Aldi Nord oder Aldi Süd, so wird dieses Notebook eine Woche lang in sämtlichen Filialen zu Haben sein. Im Inneren des Akoya P6613 steckt ein Pentium Dual-Core T4200 (2,0GHz), ein 4GByte grosser DDR2- Arbeitsspeicher und ein DL-DVD-Brenner. Als Festplatte stehen dir mit dem Akoya 320 GByte Speicherplatz zur freien Verfügung.

Zusätzlich kommt eine GeForce 105M zum Einsatz. Aufgrund des 300-MBit WLAN und 1-GBit-LAN hast du hier zwei fixe Netzwerkzugänge an Bord. USB-, HDMI-, eSATA-, und VGA-Schnittstellen sind natürlich auch vorhanden.

Im Paket enthalten sind obendrauf noch eine praktische Notebook-Tasche und eine kleine Maus. Als Betriebssystem des kleinen schwarzen Akoya P6613 kommt Vista Home Premium 32- und 64 Bit zum Einsatz. Works 9, Medion Home Cinema Suite und Nero Essentials werden dem Päckchen gleich mit beigelegt.

Mein Fazit:

Das Akoya P6613 besitzt keine aussergewöhnlich gute Grafik und ist aufgrund des eher praktisch gehaltenen Prozessors nicht sonderlich für Gamer oder anspruchsvolle Anwender geeignet. Für den Privatverbraucher reicht es jedoch allemal. Zudem lässt es sich dank der HDMI-Schnittstelle an diverse andere Geräte (Fernseher, DVD-Player, Beamer) anschließen. Alles in einem also ein durchaus akzeptables Paket!

2 thoughts on “Und wieder ein Multimedia Notebook von Aldi!

  1. Viel Freude hatte man nach der Inbetriebnahme des Notebooks nicht. Beim ersten Start von Office bekam man die Mitteilung, dass man Microsoft Office ohne Serial 25 mal starten darf. Gut! Es wurde nur mit einer 60-Tage Student Version geworben – aber dann nur 25 mal starten? Eine Suche nach einer Lösung habe ich mir erspart und das Office gleich gelöscht.

    Was richtig störte waren die ständigen Hänger des Windows Explorers, des Sidebars oder der Systemsteuerung. Die Systemsteuerung angeklickt und nichts passiert. 40 Sekunden später geht es weiter. Ein Verzeichnis im Windows Explorer angeklickt und schon wieder friert das System eine halbe Minute ein. Das wiederholt sich alle paar Klicks. Ein normales Arbeiten ist völlig unmöglich. Zwei weitere Geräte verhalten sich identisch.

    Nach längerem Suchen entschließt man sich zum Besuch der Support-Website und meldet sich und sein Gerät an. Eine Supportanfrage kann an dann aber nicht stellen und wird zur Nutzung der teueren 01805-Hotline gezwungen auf der man nach einer 15-minütigen Wartezeit mit zwischenzeitlich dreimaliger Abfrage der Kundennummer dann bei der HiFi-Abteilung landet. Ein zweiter Versuch mit einer neuen Nummer endet nach 9 Minuten bei einem unfähigen oder/und unwilligen Mitarbeiter, der zu einer Defragmentierung rät.

    So ist man den Kunden ja erst einmal 5 Stunden los! Nach erneuter Gegenwehr rät der nun pampige Techniker zur Rücksetzung auf Auslieferungszustand! Auch das würde den Kunden erst einmal für Stunden von der Hotline fern halten. Ein nagelneues Gerät auf Auslieferungszustand zurücksetzen ! Unglaublich! Ohne den Ausbildungsstand des Kunden zu kennen (in meinem Fall der eines Dipl.-Ing. Computertechnik) wird man als dummer und ahnungsloser Kunde eingestuft.

    Als ich auch das für eine hoffnungslose Maßnahme erkläre, meint der Supporter, ich könne das Gerät ja einschicken! Mit so einer Hotline wird Aldi noch viel Freude haben. Dabei halte ich Aldi für einen sehr seriösen Discounter, der Wert auf Qualität legt.

    Im Web habe ich sehr viele Aldi/Medion-Kunden gefunden, die Anfang September exakt das gleiche Problem hatten. Diesen Kunden hatte Medion vor 6 Monaten ebenfalls diese unsinnigen Hotline-Fehlberatungen zukommen lassen. Nach einigen Tagen hat Medion dann zum Update der Bullguard-Antivirensoftware auf die Version 8 geraten. Die Kunden hatten aber durchwegs Erfolg mit dem Entfernen der Software.

    Es ist ein Zeugnis der Unfähigkeit der Firma Medion, wenn man nach 6 Monaten wieder die gleichen Fehler macht und die Hotline weiter falsch berät. Der volkswirtschaftliche Schaden bei den Kunden (ich schätze mal auf 100.000 Geräte) geht so in die Millionen – macht aber nichts, da es ja hauptsächlich die Kunden trifft. Ich möchte nicht wissen, wieviele Geräte Aldi als unbrauchbar zurücknehmen muss.

    Übrigens ist das Gerät ordentlich verarbeitet und bietet für das Geld einen anständigen Gegenwert. Die Akkulaufzeit ist etwas knapp bemessen und die vertikale Auflösung mit 768 Pixel macht keine Freude. Wer die fehlerhafte Bullfrog-Software entfernt und sich von anderem Unsinn wie der Office Testversion verabschiedet erhält ein vernünftiges Gerät.

  2. Hallo Minhardt,

    vielen Dank für den sehr guten und ausführlichen Beitrag. Dein Tipp mit dem deinstallieren der Bullfrog-Software hat mir geholfen das Teil ordentlich zum Laufen zu bringen.

    Vielen Dank, so erspare ich mir all die lästigen Schritte, die Du so schön aufgelistet hast. Danke für „Deine Zeit“! 😉

    Viele Grüße und nochmals Danke.

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