Sparmaßnahmen jetzt auch bei Google???

Die Wirtschaftskrise wird nach Aussage des Google-Chefs Eric Schmidt auch nicht an dem Internt-Konzern vorbeigehen. Auf einer Technologiekonferenz der Investmentbank Morgan Stanley in San Francisco sagte Schmidt, das am Ende die weltweiten Probleme der Unternehmen auch auf kurz oder lang bis zu uns durchdringen werden. Bisher lief selbst in der Krise das Geschäft mit den Online-Anzeigen rund. Das Unternehmen sei trotzdem nicht immun wiederholte Schmidt, Google würde in den vergangenen Monaten bereits erste Sparmaßnahmen einleiten.

Carol Bartz, die neue Chefin des Konkurrenten Yahoo hielt sich auf der Konferenz weiter bedeckt zur Zukunft des Suchmaschinen-Geschäfts ihres Unternehmens, an dem weiterhin der Software-Riese Microsoft interessiert ist. Gespräche mit dem Windows-Konzern würden hinter verschlossenen Türen geführt werden, sie sagte das es momentan keine öffentlichen Kommentar gebe. Bartz, die vor einigen Tagen das Top-Management des Unternehmens massiv umgekrempelt hat, erzählte, sie habe bei Yahoo eine Art „Pranger“ für schlecht laufende Produkte und Dienste eingeführt. Diese könnten am Ende eingestellt oder verkauft werden. Namen nannte sie keine, sie zeigte sich jedoch eindeutig unzufrieden mit dem Yahoo-Kartendienst.

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