Gefälschte Sicherheitsoftware: Ein neues Risiko

Microsoft hat einen neuen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht das durch Schadprogramme wie Conficker, die Bedrohung stark zugenommen habe. Dabei geht aus dem Security Intelligence Report, dass die Verbreitung von Schadprogramme dass durch gefälschte Sicherheitssoftware, den letzten Monaten stark zugenommen habe. So wurde in dem Bericht erwähnt, dass sieben von 25 Schadensfällen durch gefälschte Sicherheitssoftware zurückzuführen sind.

Dabei wurde die gefälschte Sicherheitssoftware, namens „Win32/Renos“ in den letzten 6 Monaten bei über 4,4 Millionen PC entfernt. Doch weißt auch Microsoft darauf hin, dass es immer weniger Angriffe auf die sicheren Betriebssysteme gibt sondern Kriminelle ihre Verbreitung solcher Schadprogramme auf Desktop-Anwendungen und Browser-PlugIns verlagern. Denn 90 Prozent der Sicherheitslücken betreffen nicht mehr das Betriebssystem.  Dabei hat Microsoft analysiert, wo die Bedrohung solcher Schadprogramme am höchsten ist. So steht Russland und Brasilien auf Platz eins. Denn dort besteht eine sehr hohe Software-Piraterie (siehe Weltkarte). Die User, die eine illegale Software installiert haben, führen meist keine Sicherheitsupdates aus. Dadurch vergrößere sich auch das Risiko und eine schneller Verbreitung solcher Schadprogramme.

 

Deswegen empfiehlt Microsoft immer durch Updates von Betriebssystemen und Desktops-Anwendungen die Sicherheitslücken zu schließen. Aber auch Hersteller von Anti-Virenprogramme sehen durch den sprunghaften Anstieg der gefälschten Sicherheitssoftware eine starke Bedrohung.  

 

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