Was bringen Multicore-Prozessoren?

Der Trend ist klar, anstatt die Taktfrequenzen von Prozessoren zu erhöhen, setzt die Chiphersteller wie Intel oder AMD auf mehrere Prozessorkerne. Doch hat dies ein Manko. Denn die meisten Betriebssysteme oder Anwendungen sind noch immer auf Single-Core Prozessoren programmiert. Deswegen müssten die meisten Programme erstmal umgeschrieben werden um diese Multi-Core Prozessoren sinnvoll zu nutzen. Desweiteren besteht das Problem solcher Applikationen darin, dass anstatt die Aufgaben an die einzelnen Kerne verteilt werden, nur von einem Kern bearbeitet werden. Das hat zur Folge, dass die Programme und deren Befehle dadurch langsamer verarbeitet werden. Doch dies wird jetzt auch den Chipherstellern deutlich und wollen die Herausforderung annehmen. So soll den Entwicklern bessere Werkzeuge an die Hand gegeben werden, die die Multi-Core-Prozessoren unterstützen. So unterstützten letztes Jahr Intel und Microsoft zwei Forschungszentren an US-Unis mit 20 Millionen Dollar für Multicore-Programmierwerkzeugen für Mainstream-Entwickler. Die Entwicklerprogramme und deren Software Compiler sollten damit in der Lage sein, den Code zu identifizieren, die sich für eine Multi-Core-Nutzung eignet. So wäre ein Eingreifen des Entwicklers nicht mehr nötig. So stellen sich auch andere Unternehmen der Herausforderung wie Codeplay, Polycore Software oder Clik Arts.

Fazit

Dies zeigt, dass die Chiphersteller immer nur auf ihre Produkte geschaut haben. Doch sollten die Applikationen auch solche Multi-Core-Prozessoren unterstützen. Es kann also nicht sein, dass man Multi-Core-Prozessoren kaufen kann, aber es keine Software gibt, die optimal mit solchen Prozessoren arbeitet.

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