Trend: Virtuelle Desktops auf dem Vormarsch

Laut Aussagen von Gartner Research wird die Zahl der gehosteten virtuellen Desktops weiter steigen. So rechnet man, dass der Umsatz mit solchen virtuellen Desktops (HVD’s) von derzeit 1,3 Milliarden Dollar auf 65,7 Milliarden im Jahr 2013 steigen wird. Damit würde sich die Anzahl virtueller Desktops von derzeit 500.000 auf 49 Millionen erhöhen. Auch Marktforscher appellieren an die PC-Hersteller, dass diese Hersteller ihre Verkaufsstrategie ändern sollten. Sollten die PC-Hersteller nicht ihre Strategie umstellen, so laufen sie Gefahr, viele Geschäftkunden zu verlieren.

Aber was macht virtuelle Desktops für Unternehmen so interessant? Da die meisten Großunternehmen über Rechenzentren und einer guten Netzwerkinfrastruktur verfügen, wären die Kosten für virtuelle Desktops viel geringer als herkömmliche Geräte. Desweiteren braucht man nicht für jeden einzelnen Desktop eine Software-Lizenz sondern nur auf dem Server.

Da die PC Hersteller bis jetzt noch kein passendes Konzept für virtuelle Desktops haben, wird das US- Unternehmen „VMware“ den Markt bis 2012 mit ihrer Virtualisierungssoftware dominieren. Doch der Softwaregigant Microsoft hat in den nächsten zwei Jahren einen Einstieg geplant.

 

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