CDU fordert Absage eines Gaming Events!

Die Christlich Demokratische Union war noch nie sonderlich für seine Offenheit und Toleranz gegenüber neuen Medien bekannt. Nun aber fordert die Partei die Absage einen bereits genehmigten Gaming Wettbewerbs. Grund dafür sei der in diesem Jahr stattgefundene Amoklauf in Winnenden.

Eines ist ganz klar, für Amokläufe aller Welt und für die brutalen Morde seelisch gestörter Jugentlicher sind Computerspiele schuld. Genau so sieht das scheinbar die CDU der Badischen Großstadt Karlsruhe, denn nun wehrt sie sich entschlossen gegen einen bereits bestätigten Gaming Event.

Ursprünglich war die umstrittene Veranstaltung für den 5. Juni geplant. Rund 1500 Teilnehmer freuen sich bereits und auch Oberbürgermeister Heinz Fenrich sah bislang kein Problem mit der Genehmigung.

Seine Partei sträubt sich nun jedoch stetig mehr gegen das Spektakel und begründet dies mit dem blutigen Amoklauf in Winnenden. Hier wurden zahlreiche Menschen von einem offensichlich sehr gestörten Jugentlichen auf brutale Art und Weise nieder geschossen und sorgte so für weltweite Empörung. Der Jugentliche, der mit Leichtigkeit an die verschiedensten Gewehre und Maschinenpistolen seines Waffennärrischen Vaters heran kam, spielte wie Millionen andere Jugentliche in seiner Freizeit äusserst gerne Games wie Counter Strike und Co. Hier wurde somit also schnell eine Erklärung für die Bluttat des Jungen gefunden und die CDU sieht sich offensichtlich nun in Zugzwang.

Was für den Einen eine absolut unzureichende Erklärung, ist für den anderen eine Offenbarung, weshalb die Partei nun offensichtlich die Gefolgschaft seines Parteimitglieds und Oberbürgermeisters Heinz Fenrich kündigt. Mit allen Mitteln wird also nun versucht, den Event „Intel Friday Night Game“ doch noch zu kippen, so beantrage die Fraktion der CDU  eine Sondersitzung des Gemeinderats, sollte der Vertrag nicht bis spätestens zum 22. Mai gekündigt sein. Die Partei verspricht sich hiervon eine entsprechende Gesellschafterweisung an die Kongressgesellschaft KMK um weiter gegen den Event anzugehen. Der CDU Kreisverband unterstützt dieses Vorhaben übrigens ebenfalls sehr geschlossen.

Fraktionschefin Gabriele Luczak-Schwarz äusserte sich dazu folgendermaßen: „Aufgrund ihres gewaltverherrlichenden, menschenverachtenden und brutalen Charakters können solche Spiele Jugendliche zu mehr Gewalt veranlassen“. Aufgrund der ignoranten Haltung des Veranstalters zu diesem Spieleschwerpunkt sehe sich die Fraktion nun regelrecht zu solchen Maßnahmen „gezwungen“.

Nun, der Event „Intel Friday Night Game“ hat es sichtlich nicht leicht seine von langer Hand geplante Spiele-Veranstaltung statt finden zu lassen. Ursprünglich geplant in Stuttgart, musste sie hier bereits aufgrund einer Absage auf Karlsruhe ausweichen.

Auch zu erwähnen ist die Tatsache, dass sich der badische Oberbürgermeister Fenrich bereits vor kurzer Zeit noch „ausnahmlos von seiner Partei unterstützt“ fühlte.

Bild: Siegfried Fries/Pixelio

Nun, so schnell kanns gehen. Was sagst du zu diesem Thema? Schreibt ordentlich Kommentare – Dein Senf ist erwünscht!

3 thoughts on “CDU fordert Absage eines Gaming Events!

  1. Geht es bei dem Event denn ausschließlich um Shooter? Es ist doch alles Mögliche an E-Sports dabei oder?
    Ich glaube das die Politiker einfach falsch beraten werden und keine Ahnung von Computer-Events haben. Das ist vermutlich wie früher mit dem Rockn´Roll oder? Das muß einfach böse sein 😉

  2. Boah man diese scheiß Politiker haben sowas von keine Ahnung. Solche Leute, die einen Amoklauf machen haben meistens keine Freunde sind Außenseiter und sind deshalb psychisch und seelisch am Ende. Sie machen sowas aus Rache gegenüber denen die sie immer nur mobben etc., dabei ist es ihnen egal ob sie noch andere mit in den Tod reißen, da sie sich sowieso das Leben nehmen. Das ist meine Meinung.

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