Avira: AntiVir 9 wird veröffentlicht

Der deutsche Sicherheitsanbieter Avira hat Version 9 seiner Antivirensoftware AntiVir veröffentlicht. Bei dem neuen AntiVir 9 steigern Multiprozessor- oder Mehrkernsysteme die Geschwindigkeit der Sicherheitssoftware nach Herstellerangaben um bis zu 20 Prozent durch Ausnutzung der Rechenleistung, im Gegensatz zu dem Vorgänger. Auch neu ist ein Jugendschutzfilter und ein Schutz vor Abofallen. Ein spezieller Betriebsmodus passt die Bedienung an Netbooks an.

 

Durch den Jugendschutzfilter können einzelne Windows-Nutzer zugeordnet werden. Der sogenannte WebGuard, der vor unsicheren Websites schützen soll, bietet nun die Kategorie „Betrug“, die vor möglichen Abofallen warnt. Zudem verfügt AntiVir 9 über einen Betriebsmodus für Netbooks, der Dialoge an die geringe Bildschirmauflösung von meist 1024 mal 600 Bildpunkten anpasst. Unternehmen profitieren laut Avira vor allem von einer verbesserten Administrierbarkeit der neuen Sicherheitslösung. Das hauseigene Security Management Center (SMC) kann in Version 2.4 mit bis zu 20.000 Clients umgehen und Daten mit den Verzeichnisdiensten Active-Directory-Service sowie LDAP-Server abgleichen. Außerdem unterstützt AntiVir Professional 9 Windows Management Instrumentation (WMI) und die Einbindung der Anwendung in vorhandene Managementlösungen. Avira hat auch die kostenlose Version seiner Antivirensoftware aktualisiert. AntiVir Personal 9 beinhaltet nun den Spyware-Schutz der Premium-Version. Der WebGuard und Neuerungen wie der Jugendschutz bleiben allerdings den kostenpflichtigen Ausgaben vorbehalten.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.