Joomla vs. Website Baker – Welches CMS ist das Bessere?

Möchtest du ein Projekt beginnen und suchst nach einer Möglichkeit deine Website online zu gestalten und zu aktualisieren, dann wäre wohl ein gutes Content Management System (CMS) dafür die beste Lösung! Doch welches bietet die meisten Funktionen, hat die übersichtlichste Bedienbarkeit? -Im Dschungel der vielzähligen Angebote, ganz gleich ob nun Komerziell oder Open Source fällt es da oftmals sehr schwer einen Überblick zu gewinnen!


Zwei der bekanntesten CMS stehen sich jedoch nun hier gegenüber. Joomla, die etablierte und sehr moderne Lösung, die nun mittlerweile die stable Version 1.5.8 anbietet und Website Baker, dessen Community zwischenzeitlich immer größer zu werden scheint.

Bei der Wahl des besten Open Source Produktes solltest du dir grundsätzlich erst einmal überlegen, wasgenau du damit machen und später realisieren möchtest. Joomla bietet hier zum Beispiel sehr viele verschiedene Add-ons und Komponenten zum Download an, mit denen du nicht nur in der Lage bist diverse Gästebücher, Galerieen und Kalender zu integrieren, sondern kannst auch so manch anderen Wunsch mit Joomla in die Tat umsetzen.

So ermöglichen dir nun diverse Module, mit minimalem Zeitaufwand ein Chatsystem auf deiner Site ins Leben zu rufen, oder pflegst mit dem Tool“Joomla Remote“ deine Seite einfach vom Desktop aus. Auf diese Weise kann getrost auf einen Browser verzichtet werden, denn damit werden spielend leicht Sektionen angelegt, Artikel geschrieben oder Benuzer verwaltet.

Website Baker glänzt im Gegenzug mit einem erstklassigen Backend, das es schafft Übersichtlichkeit und Funktion perfekt in Einklang zu bringen.

Somit fällt es dem User hier nicht schwer sich gleich ins System ein zu arbeiten und kann sein Projekt nervenschonend und schnell fertig stellen. Templates können herunter geladen, installiert und je nach belieben editiert werden. Einfache, jedoch optisch sehr ansprechende Module – wenn auch nicht ganz so zahlreich wie bei Joomla- kannst du ebenfalls simpel per Klick downloaden und für deine Zwecke einsetzen.

Im Forum von Website Baker finden sich schnelle Lösungen für annähernd jedes Problem und kannst somit kaum einfacher eine dennoch sehr schöne Website erstellen.

Fazit also: Beide Syteme, ob nun Joomla oder Website Baker, bieten so Einiges!

Hast du besonders hohe Ansprüche an deine Website und kannst mit HTML und Co einigermaßen umgehen ist Joomla sicherlich die richtige Wahl. Für User, die jedoch einfach einen klassischen Internetauftritt haben möchten und viel Wert auf Bedienbarkeit legen, werden sich bei Website Baker rundum wohl fühlen.

Links für weitere Informationen:
joomla
www.websitebaker.de
www.websitebaker.org

11 thoughts on “Joomla vs. Website Baker – Welches CMS ist das Bessere?

  1. Gut recherchiert und hilfreich (verständlich) zusammengefasst. Danke!

    Die Frage WebsiteBaker vs. Joomla wird auch im WebsiteBaker-Forum (übrigens websitebaker.ORG, nicht DE; websitebaker.de ist ein ungeliebter „Mitläufer“.

    Klar, WebsiteBaker ist die kleinere Nummer, was Anzahl und Verfügbarkeit von Modulen und Templates betrifft.
    Andererseits: Es ist alles da, was man braucht. Wozu soll man aus 40 verschiedenen Gästebüchern auswählen können? Eines reicht; die meisten Websites haben ohnehin kein Gästebuch mehr. Oder eigener Chat: Hat doch kein Mensch mehr.

    Und nochwas: Mit etwas PHP-Kenntnis lassen sich WB-Module sehr leicht anpassen. Ich suche und teste doch nicht 50 in Frage kommende Module durch, um dann eine halbgare Geschichte zu haben, ich nehme ein ähnliches WB-Modul und stricke es einfach um.

    Grüße
    Chio
    http://www.websitebaker.at

  2. Hallo Chio,
    danke erstmal für dein Lob!
    Ich arbeite selbst sehr gerne mit Website Baker und muss sagen, dass das WB im Grossen und Ganzen einfach eine tolle Bediehnbarkeit liefert und man damit ohne sonderlich grossen Aufwandt in schneller Art und Weise qualitativ sehr gute Webseiten erstellen kann.

    Allerdings bietet Joomla doch auch sehr Vieles, das sollte man ihm nicht absprechen. Die Möglichkeit z.B. eine umfangreiche Community (wenn auch nicht ganz kostenfrei) zu integriereren ist im Vergleich zu den meisten anderen Open Source CMS gegeben und doch gibt es bestimmt einige User, die sich gern das ein oder andere Gästebuch anschauen und vergleichen möchten, bevor sie sich für eines entscheiden. Doch wie gesagt, ist es toll, dass es überhaupt Open Source CMS gibt und wir können uns da sehr glücklich schätzen!
    Website Baker und Joomla sind verdammt gute CMS Lösungen und haben Vor- und Nachteile auf beiden Seiten.

    Den websitebaker.org -Link werde ich gleich noch hinzufügen, denn „de“-Portal steht natürlich nichts von einem „ungeliebten Mitläufer“;-)

    viele Grüße
    Britta

  3. Also mich können beide CMS nicht wirklich überzeugen.
    Habt ihr schon einmal Drupal versucht? Evtl. kann dieser Blog ja auch mal einen Vergleich mit Drupal machen?

    Grüße Göran

  4. Hallo Göran!

    Die Idee mit Drupal könnte man bestimmt mal umsetzen. Ich selbst hab jedoch noch keine grösseren Erfahrungen mit dem CMS gemacht. In wie fern hast du denn mit Drupal zu tun?

  5. Hallo Britta,

    leider habe ich damit noch keine Erfahrung, nur viel drüber gelesen. Das was man ließt hört sich aber sehr gut an. Habe bis jetzt nur Joomla und Xoops eingesetzt und war nicht so zufrieden mit beiden Sachen. Jetzt überlege ich Drupal mal zu testen. Aber ein unabhängiger Testbericht wäre mal nicht schlecht.

    Gruß
    Göran

  6. Wäre auf jeden Fall mal ein guter Vorschlag!
    Kannst du denn was über Xoops sagen?
    Wäre toll, denn die Wahl nach dem richtigen CMS ist meist echt schwer, gibt es doch so Einiges, das angeboten wird, jedoch sehr wenig Entscheidungshilfe dazu. So heisst es meist einfach ausprobieren und sich ein eigenes Bild machen. Über Drupal an sich liest mal jedoch tatsächlich vorwiegend Gutes und blickt man auf die Website, gibt es dort viele wertvolle iInfos, imposante Plug-Ins und gut gemachte Templates. Solltest du es nun also einfach mal installieren ist es sicher kein Fehler und würde mich freuen zu hören wie du das System denn bewertest.

  7. Seit einem Jahr kein neuer Kommentar.
    Trotzdem ist diese Übersicht für mich hilfreich. Ziel ist die Erstellung und Pfelege einer Homepage in größeren Abständen, nicht täglich. Der Hinweis auf das Tool ”Joomla Remote” ist sehr hilfreich.
    Unsere Homepage bei freenet
    http://freenet-homepage.de/mundmgbr1/
    wurde mit dem dortigen Bastelkasten erstellt, der seit gut 5 Jahren immer noch unverändert ist, ein absolut lausiges „Hilfsmittel“. Daher die Suche nach einem Tool, bei dem man nicht durch Überfluß an Funktionen und Unübersichtlichkeit der Bedienmenüs am Arbeiten gehindert wird.
    Danke an Britta!
    Dirk

  8. Hallo,

    also ich muss auch zugeben das ich Websitebaker leichter zu bedienen finde. Ich recht schnell damit klar, wobei bei Joomla ich sehr viel Einarbeit brauchte um mich zurecht zu finden. Sicher lässt sich dann damit viel erreichen, nur ist die Frage, wenn ich ich als Programmierer schon so Einarbeiten muss, was macht dann mein Kunde, der schnell ein Text einfügen möchte.

    Mein Tipp ist auch Websitebaker!

  9. 2011. Ich schliesse mich dem Gesagten an. Ich habe bereits einige Zeit verheizt um ein CMS zu finden, dass ich vor allem auch Leuten präsentieren kann, die eher wenig Ahnung haben.

    Ich gebe zu, ich kenne weder Drupal, noch Xoops oder Joomla im Detail, aber allein die Verwaltungsseiten sehen für mich schon unübersichtlich aus. Über Typo3 möcht ich gleich gar nicht sprechen. Ich habe kurze Einführungsvideos zur Arbeit damit gesehen und da steig ich gleich aus. Und ich arbeite viel mit dem PC. Sowas kann man einem User einfach nicht vor die Augen knallen. Als Redationssystem aus meiner Sicht unbrauchbar. Da ist klassisches Webdesign noch einfacher.

    Für mich ist die Wahl klar: WEBSITEBAKER! Das Programm ist einfach, übersichtlich und kann eigentlich so ziemlich alles Wesentliche. Zugegeben: die Auswahl an Modulen und Templates ist noch etwas beschränkt, aber ich glaube, dass man mit entsprechendem Interesse ein wenig ausgleichen kann. Für einen 08/15-User reichts mal auf jeden Fall. Auch Webdesigner haben meiner Ansicht nach alle Möglichkeiten der Zugriffsbeschränkung, die sie brauchen. Ein weiterer Vorteil ist die Datenbank auf Tabellenbasis. Somit kann ich im Bedarfsfall für jeden Kunden einen eigenen Websitebaker auf Tabellenbasis benützen und muss nicht jedes mal eine neue Datenbank anlegen. Soweit ich mitbekommen habe, sind auch Module klein genug gehalten, dass ich nicht für alles sofort eine Datenbank verheize. Das ist gerade im professionellen Bereich wichtig für sparsamen Umgang mit Hosting-Möglichkeiten.

    Die Nachteile liegen halt dann doch im Detail. Schon blöd, wenn man im kleinen Shopmodul zwar Zusatzoptionen wie Farbe oder Größe anlegen kann, aber keine Kategorien hat oder die Gästebuchbuttons in einem Design-Template besser im anderen schlechter passen. Aber gerade Zweiterem kann man abhelfen und auch im ersten Fall kann man mehrere Shopseiten anlegen und es wandert alles in einen Warenkorb. Nachteil: keine Zusammenfassung auf der Hauptseite des Shops. Also bei manchen Sachen muss man sich zu helfen wissen. Da besteht noch Nachholbedarf.

    Fazit: Ich suche zwar noch Module, aber Websitebaker liegt eine gute Basis zu Grunde, kann alles was man braucht und das Wichtigste: ER IST EINFACH ZU BEDIENEN! Mit ein wenig PC-Erfahrung hat man in kürzester Zeit die wichtigsten Funktionen erfasst, auch ohne Bedienungsanleitung. Und sowas lässt sich verwenden 😉

    Auch mein Tipp ist klar und eindeutig: WEBSITEBAKER

  10. Kann jedem nur empfehlen mal bei WebsiteBaker reinzuschauen bevor man sich verliert in Joomla, Drupal, ModX und wie sie alle heißen.

    Selbst mit Erfahrung lernt man das Intuitive an WebsiteBaker schätzen. Ohne sich durch zig Einstellmöglichkeiten hangeln zu müssen, ohne von der Funktionsfülle erschlagen zu werden.

    Das Original gibt es nur auf websitebaker.org
    Den Link zu .de sollte man hier entfernen.

    Gruß und frohes Schaffen an alle zukünftigen WebWorker ;o)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.