14. September 2010

IFA 2010: Trends und Neuheiten von der Messe

Filed under: News und Trends von Michael um 00:26
 

vor wenigen Tagen hat sie geendet – die internationale Funkausstellung in Berlin. Und einmal mehr haben sich vom 3. – 8. September 2010 die Augen der Welt auf diese Messe gerichtet, um einen Blick darauf zu erhaschen was vielleicht in näherer Zukunft für uns Konsumenten interessant sein wird.


Ich habe mich mal ein wenig umgeschaut, was es neues gibt – und versuche einen kleinen und sicherlich unvollständigen Überblick zu geben was ich an Infos gefunden habe.

Vor allem 3D Technologie stand im Mittelpunkt, aber auch sogenannte Weisse Ware (Küchengeräte und co) sind auf der IFA zunehmend vertreten. Bei Mobiltelefonen setzen die meisten Hersteller für die Zukunft auf Smartphones die eigentlich mehr kleine Computer als Telefone darstellen – und immer mehr können.


Unterhaltungselektronik:

Schöne bunte Welt. Der 3D-Trend ist ungebrochen, und die meisten Hersteller setzen zu grossen Teilen auf die neue 3D-Technologie.
Der letzte Schrei sind Sichtgeräte für die man keine Brille oder ähnliches mehr benötigt. Der Clou dabei ist, dass ein kleines Zusatzgerät erkennt wohin der geneigte Zuschauer blickt, und das Bild
daraufhin so berechnet wird, dass es dreidimensional wirkt.
Der Schwachpunkt dieser Technik ist es allerdings, dass nur eine Person zur Zeit das Programm in 3D geniessen kann. Ein weiteres Problem mit der 3D-Technologie ist es, dass es ganz einfach noch nicht genügend entsprechende Filme auf dem Markt gibt, auch wenn gerade in letzter Zeit immer mehr Kinofilme in
3D erscheinen.
Jedenfalls wenn es nach den Herstellern geht, dann sollte ich am besten meinen ca. 2 Jahre alten LCD-Fernseher schnellstens entsorgen, was ich sicherlich nicht tun werde 😉

Von Samsung wird übrigens in Kürze ein winziger LED Miniprojektor zum Preis von um die 300 Euro erscheinen. Dieser ist so klein, dass er auf eine Handfläche passt, und kann direkt von z.B. SD-Karte
Filme worauf auch immer projizieren. Natürlich ist es auch möglich externe Quellen für Bildmaterial anzuschliessen.
Wer also dringend einen Winz-Projektor für unterwegs oder beispielsweise die Badewanne braucht, der kann sich das Gerät einmal näher betrachten.

Übrigens werden Fernseher auch zunehmend immer grösser. So ist auf der IFA von Panasonic das Weltweit grösste Gerät mit sage und schreibe 150 Zoll vorgestellt worden. Lang ists her, wo fast jeder durchschnittliche Haushalt jahrelang mit 70cm Röhrenfernsehern ausgestattet waren.

Google-TV

Aber das ist nicht alles. Die Grenzen zwischen dem Fernseher und Geräten wie dem heimischen PC verschwimmen weiter dadurch, dass Angebote aus dem Internet direkt betrachtet werden können, oder
ganze Filme und Fernsehprogramme direkt aus dem Internet übertragen werden, einen entsprechenden Breitbandanschluss natürlich vorausgesetzt. Diese Idee ist nicht ganz so neu, wird aber kontinuierlich weiter vorangetrieben.
Auch Google-Boss Eric Schmidt will natürlich hierbei nicht an letzter Stelle stehen, und hat gross angekündigt, dass Google-TV nächstes Jahr weltweit an den Start geht, nachdem es in den USA bereits diesen Herbst losgehen soll.
Für Google-TV werden extra Geräte benötigt, die aber von mehreren Anbietern auf den Markt kommen sollen, und entweder separat erhältlich sind, oder in einigen neuen Fernseher-Modellen direkt verbaut werden.
Über ein halbtransparentes Suchfeld können Inhalte aus dem Internet / dem Fernsehprogramm angezeigt werden. Auch Blu-ray-Player mit Google TV sind geplant.

Navigationssysteme:

Die Konkurrenz von Smartphones und teilweise kostenlos dafür erhältlichen Navigations-Apps wird langsam grösser, auch wenn diese oftmals nicht ganz so gut und direkt den Weg anzeigen wie herkömmliche Geräte. Dennoch muss man sich langsam auf Seiten der Hersteller von Navigationssystemen offenbar etwas einfallen lassen.
Dies geschieht in der Form von immer weiter verbesserter Usability und Zusatzinformationen die einem vom Navi mitgeteilt werden. So ist eine Neuerung z.B. das man sich nicht nur Tankstellen, sondern auch die aktuellen Spritpreise direkt anzeigen lassen kann. Auch sollen sich Navis offenbar in Zukunft mehr wie Menschliche Beifahrer verhalten. Das geht bis dahin, dass man sich vor einer Kreuzung oder ähnlichem ansagen lassen kann, wann man günstigerweise den Blinker setzt und ähnliches. Nun ja – wers mag.

Weisse Ware (Küchengeräte etc.)

Ein grosses Thema (natürlich nicht nur bei der sogenannten weissen Ware) ist in der Heutigen Zeit selbstverständlich das Energiesparen. Gerade hierzu haben sich diverse Anbieter offenbar Gedanken
gemacht, und sind mit den unterschiedlichsten Lösungen am Start.
So geht es darum den Verbrauch sowohl von Strom und Wasser zu senken, aber auch die Energiekosten an sich. So wird es beispielsweise Waschmaschinen geben, die eigenständig über Internet
nach den günstigsten Zeiten in Sachen Strompreise suchen, und sich dann wenn es am günstigsten ist eigenständig einschalten.
Da es natürlich nicht nur um die Ersparnis von Energie oder Materialien geht, sondern auch um Zeitersparnis beim Anwender – kommt von Samsung der NaviBot – eine Art Staubsauger der eigenständig die lästige Arbeit erledigt. Dieser wird auch in der Lage sein mehrere Räume in einem Arbeitsgang zu reinigen, und bedient sich hierbei neuer „Fahrstrategien“ so das unnötige Wege vermieden werden und der Arbeitsvorgang entsprechend schnell beendet ist.

Mobiltelefone:

Der Trend bei Mobiltelefonen geht immer mehr weg von den herkömmlichen Handys und hin zu Smartphones – soviel ist schon seit längerem deutlich.

Von Samsung kommt z.B. jetzt ein Mobiltelefon welches auf der Rückseite mit Solarzellen bestückt ist, und so auch ohne Steckdose aufgeladen werden kann, ganz einfach über die Energie des Lichtes. Somit setzt sich auch in diesem Bereich langsam aber sicher der Umweltgedanke mehr durch.

Selbstverständlich werden Funktionalitäten dieser Smartphones auch ständig erweitert. Hier erspare ich mir den Djungel von Details einmal. Jedenfalls deutet sich auch hier an, dass die Vernetzung an sich
voranschreitet – zum Beispiel vom Smartphone zum Fernseher (drahtlos können dann Inhalte vom Phone über das TV-Gerät wiedergegeben werden).

Fotokameras:

Von Fuji kommt ein 3D-Fotoapparat mit zwei Objektiven und zwei Prozessoren, damit 3D-Bildmaterial aufgenommen werden kann. 499 Euro wird das gute Stück kosten, und spätestens im Oktober erhältlich
sein.

Von Nikon kommt eine Kamera, mit welcher man nicht nur Fotos machen kann. Nein, es ist ein ganzer Beamer eingebaut, so dass man seine Fotos in entsprechender Grösse gleich nach dem Knipsen auf
eine beliebige Wand Projizieren kann.

Eine neue Cybershot von Sony ist in der Lage bei fast völliger Dunkelheit Fotos zu machen, und ist somit ein Fall für echte Nachteulen. Kosten soll sie 349 Euro, und ist ab sofort erhältlich.

So, dass war ein kleiner Mini-Überblick von Dingen die mir ins Auge gefallen sind. Fakt scheint mir zu sein, dass wer auf dem Laufenden bleiben will – in immer kürzeren Abständen sein Hab und gut entsorgen muss um bei Neugeräten zuzugreifen. Die Entwicklung geht immer schneller voran. Das kann man gut finden oder nicht. Das liegt immer im Auge des Betrachters. Manches macht Sinn, manches nicht.

So long

Michael K.


1 Kommentar »


    Martin schreibt, am 15. September 2015 um 13:07 von

    Thanks for your blog post. A few things i would like to cuborintte is that computer memory must be purchased if your computer can’t cope with anything you do with it. One can add two RAM memory boards of 1GB each, as an example, but not certainly one of 1GB and one of 2GB. One should make sure the maker’s documentation for one’s PC to ensure what type of memory space is needed.


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