Facebook: Wichtige Sicherheitseinstellungen

Mittlerweile hat sich sicherlich herumgesprochen, dass Facebook durchaus mit Vorsicht zu geniessen ist, was den Umgang und die Veröffentlichung von Daten betrifft.

So sollte sich eigentlich jeder Facebook-Nutzer ein wenig mit dem Thema befassen, welche Sicherheits- und Datenschutzvoreinstellungen man für sich für sinnvoll erachtet. Schliesslich ist es nicht unbedingt von Vorteil, wenn jeder Mensch auf den ersten Blick intime Daten oder private Aktivitäten über einen weiss.
Zum Beispiel sollte man sich immer darüber im klaren sein, dass eventuell auch der Arbeitgeber, oder potenziell zukünftige Arbeitgeber mitlesen können.

facebook logo
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Insofern sollte man sich schon beim Anlegen eines Facebook-Nutzerkontos ein Paar Gedanken darüber machen, wem man etwas mitteilen möchte, und wem nicht.
Die Standardeinstellungen sind da recht „freizügig“ was die Freigabe von Informationen für Jedermann betrifft.

Oftmals reicht die Investition von ein paar Minuten, um den Kreis der „Mitleser“ zumindestens auf ein einigermassen angemessenes Mass einzuschränken.

Ein erstes Augenmerk sollte man unter „Konto“ rechts oben (Pull-Down Menü) auf die Privatsphäre-Einstellungen legen. Dort kann man mit wenigen Klicks einschränken welche Inhalte für wen sichtbar sein sollen (dies will gut überlegt sein, ich selbst habe das relativ stark eingeschränkt, letztlich muss das natürlich jeder für sich selbst wissen.)

facebook screenshot 1
facebook screenshot 1

Des weiteren empfehle ich, unter „Anwendungen und Webseiten“ (auf dem Screenshot links unten sichtbar) ein paar Einstellungen vorzunehmen.
Auch hier muss ich mir überlegen, was ich von mir preisgeben will. Sicherlich ist es z.B. in den Meisten Fällen kein grosses Problem, wenn andere Personen sehen können – ob ich eines von den sogenannten Social Games auf Facebook spiele oder nicht. Es schadet aber auch nicht, wenn man diese Information für sich behält.
Im Zweifel würde ich dann immer dazu tendieren eine Information nicht zu geben, bzw. einem nicht zu grossen Personenkreis zugänglich zu machen.

facebook screenshot 2
facebook screenshot 2

Einen besonderen Blick empfehle ich auf den Punkt „Umgehende Personalisierung“. Mit dem Heutigen Tag steht zwar die umgehende Personalisierung noch nicht zur Verfügung. Dennoch lohnt es sich schon einmal sich darüber im klaren zu sein was für die Zukunft geplant ist, um dann entsprechend schnell zu reagieren. Der (noch) ausgegraute Haken markiert das Zulassen dessen.

Ich persönlich will auf keinen Fall, dass diverse „Partnerseiten“ ebenfalls auf Informationen aus meinem Facebook-Profil zugreifen.

facebook screenshot 3
facebook screenshot 3

Auch unter „Öffentliche Suche“ habe ich den Haken herausgenommen. Ansonsten, wenn z.B. jemand meinen Namen bei Google eingibt, dann würde dort als Ergebnis auch ein Link zu einem Auszug meines Facebook-Profils erscheinen. Das will ich persönlich nicht, denn nicht jeder muss auf den ersten Blick sehen, bei welchen Netzwerken ich aktiv bin.
Natürlich lässt sich das immer herausfinden, aber man kann das ja immerhin ein wenig schwieriger machen.

Nun ja, es gibt noch ein paar mehr Unterpunkte, aber auf die will ich hier einmal nicht näher eingehen. Die eben genannten halte ich für die wichtigsten.

Das war es erst einmal im Wesentlichen. Das Thema ist natürlich noch eine ganze Ecke umfangreicher, und ich werde eventuell in Zukunft noch einmal weiter ins Detail gehen. Einen Anspruch auf Vollständigkeit soll dieser Artikel auch nicht haben.

Übrigens, es lohnt sich auch, sich einmal die eigenen Kontoeinstellungen anzusehen. Denn dort lässt sich auch einiges festlegen. Z.B. wann will man über was per EMail benachrichtig werden. Nicht alles was dort standardmässig eingestellt ist macht Sinn, und kann schnell in einer Flut von Mailbenachrichtigungen enden.

Grundsätzlich sollte man sich immer darüber im Klaren sein, dass man sich über soziale Netzwerke ein ganzes Stück gläserner macht – andererseits kommt man heutzutage kaum noch darum herum, wenn man „dazugehören“ will.

So long,

Michael K.

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